Schulfest am 22. Juli 2016

Am kommenden Freitag findet von 15 bis 20 Uhr unser Schulfest statt. Hierzu möchten wir gerne alle einladen, die sich unserer Schule verbunden fühlen!

Noch eine Bitte an die zahlreichen Helfer/innen:

  • Schauen Sie vorab  noch einmal in die Online-Helferlisten, dann wissen Sie genau, zu welcher Uhrzeit Sie eingetragen sind. Der Link dazu wurde Mitte Juni per Mail verschickt.
  • Kuchen und Salatspenden bitte möglichst erst ab 14.30 Uhr abgeben. Vorher haben wir keinen Zugang zur Mensa und können Ihre Spenden nicht lagern und kühlen.
  • Für den Samstag, 10 – 12 Uhr, brauchen wir noch ein paar Helfer für  Abbau und Aufräumen. Ebenso benötigen wir einige kräftige Hände nach Festende ab ca. 20 Uhr, um Tische, Bänke und Bühne abzubauen, die wir über Nacht nicht ungesichert stehen lassen können.

Herzlichen Dank schon im Voraus!

Zeitzeuge Heinz Hesdörffer –
ein Projekt für die Oberstufe

(23. Juni 2016 – sw) Anfang Juni erhielt der Vorstand des Fördervereins eine Mail mit einem Förderantrag, dem sofort alle Vorstandsmitglieder zustimmten. Herr Albert, Geschichtslehrer in der Jahrgangsstufe, wollte zusammen mit seiner Kollegin Frau Dewald einen Projekttag zum Holocaust veranstalten und hierzu den bereits 93-jährigen Auschwitz-Überlebenden Heinz Hessdörfer einladen.

Herzlichen Dank an Rebekka für ihren nachfolgenden Bericht über diese einzigartige Veranstaltung, den wir gerne mit unseren Lesern teilen möchten.

„Ich wollte wieder lachen und leben können“

Ein Mensch, der aus heutiger Sicht Unfassbares ertragen musste. Ein Mensch voll schrecklicher Erinnerungen. Heinz Hesdörffer ist Jude. Als Jugendlicher erlebte er die Nazizeit. Er floh, wurde gefasst und schließlich nach Auschwitz deportiert…

Heinz Hesdörffer ist inzwischen 93 Jahre. Damit seine Geschichte – vor allem aber die Geschichte der millionenfach während des Nationalsozialismus Ermordeten– nicht in Vergessenheit gerät, berichtet er an Schulen über die erlebten Gräuel. Er will die Erinnerung bewahren. Auch das Kurpfalz-Gymnasium besuchte der heute in Frankfurt wohnende Auschwitzüberlebende.

Der 93-jährige Heinz Hesdörffer beeindruckt nicht nur die Schülerinnen und Schüler sondern auch Mitglieder des Kollegiums.

Der 93-jährige Heinz Hesdörffer beeindruckt nicht nur die Schülerinnen und Schüler sondern auch Mitglieder des Kollegiums.

Auf das Zeitzeugeninterview bereiteten die Geschichtslehrer Christina Dewald und Carsten Albert die Schüler der oberen Klassen mit dem Film „Schritte ins Ungewisse“ vor. Die Dokumentation zeigt die einzelnen Stationen Hesdörffers während der Nazizeit. Die Kursstufenschüler Nils Langewald, Lena Hoffmann, Anna Link, Felix Jost, Anna Schmitt, Sarah Riedel, Lilly Beitinger, Sophie Frahm und Valentin Makosch hatten sich Fragen überlegt, die sie dem 93-Jährigen in einer Podiumsrunde stellen wollten.

Die Fragen konnte Heinz Hesdörffer aber nur teilweise beantworten. Seine Schwerhörigkeit, eine Folge von Misshandlungen im KZ, machte die Kommunikation schwer. Trotzdem gelang es ihm, seine Zuhörern zu fesseln. Er zeichnete ein deutliches Bild von seiner schrecklichen Jugend. In der Aula – immerhin gefüllt mit rund 120 Schülern – war kein Mucks zu hören. Hesdörffers Schilderungen erzeugten tiefe Betroffenheit.

Seine „arischen Freunde“ wenden sich von ihm ab. In der Schule wird er gehänselt. Der einzige jüdische Schüler unter 600 Hitlerjungen, bis er schließlich – wie alle Juden – auf eine jüdische Schule gehen muss. Schon mit sechzehn, noch vor Kriegsbeginn, flieht Heinz Hesdörffer alleine mit seinem jüngeren Bruder Ernst nach Holland. Sie wachsen in einem Waisenhaus in Gouda auf. Nachdem die Wehrmacht im Mai 1940 in Holland einmarschiert ist, müssen sich die Brüder verstecken. Bis Oktober 1942 gelingt dies, doch der Jüngere wird bald darauf aufgegriffen, nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Heinz Hesdörffer wird als damals 20-Jähriger im März 1943 gefasst und zunächst nach Westerbork verschleppt. Dort herrschen primitive Verhältnisse. Er muss sich erst einmal daran gewöhnen mit 500 Menschen in einem großen Raum zu wohnen. „Menschenställe“, nennt er diese Räume in seinem Buch. Die Gefangenen werden „wie Vieh“ behandelt. Trotzdem leidet er nach eigenem Bekunden in Westerbork keine Not. Er hat zahlreiche Kontakte, die ihm anfänglich helfen, sich aus gefährlichen Situationen zu befreien. Später kommt Hesdörffer nach Theresienstadt, dann nach Ausschwitz. Er ist auf sich allein gestellt. Hunger wird sein schlimmster Feind. Im KGS erzählt der 93-Jährige, dass die Toten in Auschwitz morgens mit einem Karren abtransportiert wurden, anschließend holten die Wärter mit denselben Wagen das Brot. „Die Menschen sollten ja nicht essen, sie sollten sterben“. Doch Hesdörffer hatte Lebenswillen. „In Ausschwitz geht man zum Tor rein und zum Kamin raus. Ich hatte das Glück, zum Tor rausgehen zu dürfen.“

Und so geht es für Hesdörffer weiter nach Schwarzheide. Seine letzte Station während dieser Tage ist das KZ Sachsenhausen-Oranienburg. Von dort beginnt der Todesmarsch. Der Hunger – „unerträglich“. Die Gefangenen versuchten sich von Rinde und Bucheckern zu ernähren. „Wir waren so ausgemergelt. Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen“, sagt er.

Es ist erstaunlich welchen starken Lebenswillen Hesdörffer hatte. Er hatte sich fest vorgenommen, zu leben. Die vorrückende Rote Armee befreite ihn im Mai 1945 – nur eine knappe Woche vor Kriegsende. Anschließend verlässt er Deutschland, schreibt all seine Erlebnisse auf. Das Schreiben habe eine „therapeutische Funktion“ für ihn gehabt, sagt er. Hesdörffer „will in der Zukunft leben, lachen und leben können.“

Als er zu einer Lesung nach Deutschland eingeladen wird, bleibt er, obwohl er das eigentlich nicht vorhatte. Er möchte der nächsten Generation von seiner Geschichte erzählen. „Ihr müsst dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert“, betont er eindringlich gegenüber gespannt zuhörenden Schülern und Schülerinnen im KGS.

Heinz Hesdörffer – ein bewundernswerter Mann, der seine erschütternde Geschichte freundlich, mit einem Lächeln auf den Lippen erzählt. Gegen die Nachkriegsgeneration hege er ja auch keinen Groll. „Aber eure Großeltern und Urgroßeltern hätten einiges verhindern können.“

Mitgliederversammlung 2015

(12. November 2015 -sw) In kleiner Runde fand am Donnerstag, 12. November 2015 die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde statt.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Prof. Dr. Grünig folgten zügig die Berichte von Vorstand, Kassenwartin und Kassenprüfer. Anschließend wurde der gesamte Vorstand von den anwesenenden Mitgliedern entlastet und somit die ordnungsgemäße Führung der Vorstandsgeschäfte bestätigt. Weiterlesen

Rückblick auf das Schuljahr 2014 / 2015 –
Was wurde erreicht??

(11. November 2015 -sw) Kurz vor der Mitgliederversammlung ist es Zeit, eine Bilanz zu ziehen, was denn erreicht wurde von den vielen Projekten, die in der letztjährigen Mitgliederversammlung beschlossen wurden.

checkMöbel für das Foyer

checkSpanisch AG

checkOnline Schülerzeitung – zur Zeit pausiert wegen Wechsel der betreuenden Lehrkraft

checkHausaufgabenbetreuung – organisiert von Schulsozialarbeit und ASS

checkUnterstützung Steinforscher AG Weiterlesen

Einladung zur Hauptversammlung

Einladung zur Hauptversammlung des Vereins der Freunde des Kurpfalz-Gymnasiums Schriesheim e. V. am Donnertag, 12. November 2015, 19.30 Uhr, Mensa

Sehr geehrte Mitglieder,

zur diesjährigen Jahreshauptversammlung am Donnerstag, 12. November 2015, 19.30 Uhr in der Mensa des Kurpfalz-Gymnasiums laden wir Sie herzlich ein. Ein zahlreiches Erscheinen unserer Mitglieder würde uns sehr freuen.

In TOP 7 der untenstehenden Tagesordnung möchten wir gemeinsam mit Ihnen Ideen für neue Förderprojekte diskutieren und darüber abstimmen, wo die Schwerpunkte in den nächsten Monaten liegen sollen. Zu der Versammlung laden wir auch Schulleitung und Kollegium ein sowie die Vertreter der Schüler ein, deren Meinungen uns sehr am Herzen liegen.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung
  2. Bericht des Vorstandes
  3. Bericht der Kassenwartin
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Entlastung des Vorstandes
  6. Wahlen: Vorsitzender, Stellvertreter, Kassenwart, Kassenprüfer
  7. Vorstellung neuer Förderprojekte mit Diskussionsrunde
  8. Verschiedenes

Gerne können Sie Anliegen, die zusätzlich in der Versammlung besprochen werden sollen, bis Freitag, 6. November 2015 per Mail beim Vorstand einreichen.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme!

Im Namen des Vorstandes

Prof. Dr. Ekkehard Grünig (Vorsitzender)
Susanne Warmuth (Stellvertretende Vorsitzende)

WICHTIG: Da unsere bisherige Kassenwartin für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung steht, suchen wir dringend eine Nachfolgerin / einen Nachfolger. Wenn Sie sich über dieses Amt näher informieren möchten oder wenn Sie darüber nachdenken, für dieses Amt zu kandidieren und noch Fragen haben, dann melden Sie sich gerne bei einem der Vorstandsmitglieder. Kontakt über www.vdf-kgs.de. Herzlichen Dank.